Der Hinweg nach Neuseeland führt uns, nach einem kurzen Zwischenstopp in einem Frankfurter Flughafenhotel, über den Atlantik nach Los Angeles, die Stadt der Engel. Fliegen mit Kind hat sich als recht entspannt herausgestellt, überall dürfen wir in die “priority” Schlange, werden in eine spezielle Reihe beim Security Check gewunken.  Mit dem organisiertem Shuttle Bus geht es in L. A. dann ins Hostel, welches direkt in einer Seitenstraße des Hollywood Boulevard liegt.



Alles hier ist auf Glamour und Ruhm, Stars und Sternchen ausgelegt. Die Bustour spuckt die unsinnigsten Fakten aus: In diesem Hotel wurde der Film gedreht, dort ist der Schauspieler im Drogenrausch gestorben, hier haben die sich kennen gelernt, daneben essen die Stars ihre Hot Dogs… Wir haben jedoch auch noch nirgends so viele Bettler, Obdachlose und Verrückte gesehen wie hier. Viele Zelte und mit planenüberspannte Einkaufswagen, die als Unterkunft zusammengeschoben wurden. Heldenmonumente neben denen Menschen auf der Straße liegen. Hier läuft etwas gewaltig schief...



Die Tatsache, dass am Tag vor unserer Ankuft die US Amerikaner tatsächlich Donald Trump zu ihrem Präsidenten gewählt haben (zwar mit weniger Stimmen als Hillary Clinton bekommen hat, aber hey was eine echte Demokratie ist hält auch so was aus), macht alles nochmal interessanter. Seinen Stern auf dem Walk of Fame hat jemand kurz vorher mit einer Spitzhacke zerstört. Jetzt tummeln sich dort Demonstranten für und gegen, welche die meinen man solle der Sache eine Cance geben sowie auch die üblichen relligösen Verrückten.



Wir sind alle drei ein bisschen Jetlag geplagt und müssen uns auch erst an die Hitze hier gewöhnen. Wir schauen uns die Stadt mit einem Hop- on- Hop off- Bus an, so etwas haben wir noch nie gemacht. Und nach drei Tagen sind wir eigentlich ganz froh auf die beschaulichen Cook Inseln am Ende der Welt weiter zu fliegen.