Wir fliegen Mittags los und kommen vier Stunden später am Tag drauf an. Die Datumsgrenze ist doch was tolles. Die erste Nacht schlafen wir am Flughafen in einem Motel und dann holen wir unser gemietetes Auto ab, ein Nissan Tida in wunderschönem Gold. Oder so ähnlich… Wir fahren gleich aus Auckland raus zu den Waitomo Caves. Dort laufen wir am Abend einen Bush Walk und bewundern die vielen Glowworms im neuseeländischen Busch. Die Glowworm Cave haben wir bei unserem letzten Neuseeland Besuch ausgelassen, dieses Mal möchten wir uns die Touri Attraktion der Nordinsel auf jeden Fall anschauen. In Gruppen wird man durch eine Höhle geführt, bekommt Infos über die Maori, die Natur und dann geht es die letzten 5 Minuten der 45 Minütigen Tour in ein Boot und man gleitet in absoluter Stille in der Dunkelheit über den Fluss, über einem die Glowworms, wie ein Sternenhimmel. Der Kleine schläft bei Matthias in der Trage und entschließt sich dann, als es Richtung Boot geht aufzuwachen und als wir alle leise sein sollen, beweint er den Glowworm-Sternenhimmel…


Durch die saftig grüne Landschaft der Nordinsel fahren wir weiter nach Rotorua, auch bekannt als smelly Rotorua, da es hier überall nach faulen Eiern riecht wegen des Vulkanismus. Wir checken in den Backpacker ein, den wir das letzte Mal auch schon so gern mochten, die Besitzerin (ausgewandert aus Deutschland) meint sich sogar noch an Matthias zu erinnern. Zu dritt gehen wir in den Polynesian Spa, dieses Mal ist es der Family Spa. Unser Kleiner steht dem 37 Grad warmen Pool eher neutral gegenüber. In Rotorua kann man neben den ganzen Thermalquellen auch eine Maori Show besuchen. Das war uns letztes Mal zu touristisch und teuer, dieses Mal gönnen wir es uns. Der Kleine schaut sich die Ankunft der Krieger fasziniert an und kuschelt sich beim Haka (Mauri Kriegstanz) an Isabel und schläft ein. Beim anschließenden Festmahl (Hangi) ist er jedoch wieder voll dabei.