Mit einer Katamaran-Fähre geht es von Bluff auf Stewart Island (Māori: Rakiura), die drittgrößte Insel Neuseelands. Unser Mietauto lassen wir vor dem Fährterminal auf dem Parkplatz stehen, es kostet noch nicht einmal etwas. Die einstündige Überfahrt ist zum Glück relativ ruhig. Wir kommen bei Regen in Oban an und laufen kurz zum Bunkers Backpacker, den wir schon reserviert hatten. Es ist ein kleiner süßer Backpacker mit 19 Betten, wir ziehen in ein Mini-Doppelzimmer unterm Dach ein. Unser erster Ausflug auf der Insel geht zu Kai Kart, der das beste Fish and Chips hat (und einem Deutschen gehört…). Leider hat er zu, wegen Überschwemmung, es regnet doch ordentlich hier. Am nächsten Tag haben wir mehr Glück und können endlich die leckeren Fish and Chips genießen (“nur deshalb sind wir nach Neuseeland geflogen”).

Einen Ausflug nach Ulva Island, eine kleine Insel, die in 5 Minuten mit dem Boot von Stewart Island, Golden Bay, zu erreichen ist, machen wir am nächsten Tag. Wir haben Glück mit dem Wetter und müssen unsere Regenjacken nicht anziehen. Ulva Island wurde 1996 für rattenfrei erklärt und deshalb kann man dort die vielfältige Vogelwelt inklusive vom Aussterben bedrohte Vögel beobachten. Und wenn man Glück hat sogar Kiwis bei Tageslicht, die sind normalerweise Nachtaktiv. Wir laufen ganz leise und mit gespitzten Ohren über die Insel und sehen Kakas, Red-crowned Parakeet, New Zealand Robins, Aber keinen Kiwi. Als wir uns langsam wieder Richtung Bootsanlegesteg begeben, sehen wir doch einen! Direkt neben dem Weg sucht er gelassen mit seinem langen Schnabel nach Futter. Juchuuu, wir haben einen Kiwi gesehen!!!

An einem weiteren Tag machen wir einen Ausflug zur Horseshoe Bay und laufen an der Küste zurück. Ein schöner Track über wunderschöne Buchten.  Abends beobachten wir am Hafen von Oban die kleinen Pinguine, die es hier gibt,  Wir genießen die Zeit auf Stewart Island, hier ist es so ruhig und entspannt und einfach wunderschön! Nach fast einer Woche machen wir uns wieder mit der Fähre auf die Südinsel auf.