Zwischen den Amerikas

Schmerzen und Strand

Nach Strand und Erholung machen wir uns auf den Weg, einen Vulkan zu besteigen, wir koennen ja nicht immer nur am Strand liegen... Ein grosser Fehler, jetzt schauen wir uns Vulkane nur noch von unten an und gehen wieder von Strand zu Strand :)

Die Sicht von oben (Volcan Baru, der hoechste Berg Panamas von dem aus man
beide Ozeane sehen kann):

 

Und als Belohnung, da ist er schon, der naechste Strand, auf der naechsten Insel,
Bastimentos, Boccas del Torro:

 

Nicaragua

Von Costa Rica geht es nun weiter nach Nicaragua. Das Wohlstandsgefälle zwischen Costa Rica und Nicaragua ist etwas
extrem, liegt wohl daran das Costa Rica schon lange das Militär abgeschafft hat, ein
Fakt der vor allem bei US-Amerikanischen Touristen (davon hat es viele hier) für
Verwirrung sorgt. Die Grenze nach Nicaragua an sich ist schon einen Besuch wert,
da steht man zuerst an einem Fenster um 1 US$ Gebüren bezahlen zu dürfen
(Wechselgeld haben sie natürlich keines, kommt ja auch keiner jemals hier vorbei)
und 4 Meter weiter am nächsten Fenster nochmal 12 US$ und dazu nachweisen das
man die 1 US$ auch schon bezahlt hat. Willkommen in einem Schwellenland.
Aber das Essen ist super und es gibt wieder Stände von Mamas an der Straße, bei denen man für 2 € mehr Essen
bekommt als rein passt. Zusätzlich sind die Leute extrem nett und, außer vor den
üblichen Taxifahrern, hat man seine Ruhe. Noch heute schrecke ich Nachts
manchmal auf weil ich denke den Satz "Taxi Amigo?" gehört zu haben. Wobei es sich
mehr nach "Taxi !!! Amigo!!!" anhört. Zuerst gönnen wir uns ein paar Tage auf Ometepe,
einer spektakülär im Nicaragua See gelegenen Insel aus zwei
Vulkanen. Dort erkunden wir die Insel mit Rädern.
Die Vulkane bestaunen wir von unten. In klapprigen, alten US-Amerikanischen Schulbussen gehts weiter
über ein paar alte Kolonialstädte (Granada und Masaya) und über die
Pazifikküste wieder zurück nach Costa Rica.


Zurück in Costa Rica

Wieder auf dem Weg nach Süden geht es über die Grenze, bis wir in einem netten kleinen
und nicht touristischen Städtchen namens Liberia landen.
Dort müssen wir uns schweren Herzens von Ulrike trennen,
sie muss leider nach vier schönen Wochen schon wieder nach hause.
Wir erkunden einen weiteren Nationalpark mit aktivem Vulkan und
faszinierender Tierwelt. Danach statten wir der Nicoya Halbinsel noch einen
Besuch hab, nicht minder reich an exotischen Tieren, Pflanzen und Hippis.
In der Hauptstadt
steigen auch wir in ein Flugzeug und verlassen Costa Rica in Richtung Kuba,
dem letzten Teil unserer Reise.