Kuba

Viva la illusion!

Hier in Kuba ist alles etwas anders. Die Leute etwas, die Straßen leer, vor allem
zwischen den Städten und die Autos alt und langsam. Aber entgegen unseren
Erwartungen gibt es auch neue Autos und Coca Cola sowieso. Der Solzialismus
treibt hier die seltsamsten Blüten (wie ein doppeltes Währungssystem), die Leute
sind Gefangene im Paradies. Die Revolution ist nie vorbei und Rationalisierung und
Blokade haben sie zu richtig extremen Kapitalisten werden lassen. Geld ist
alles, die einzige Möglichkeit sich in einem der Devisenläden ein bischen Luxus zu
kaufen, kurzzeitig zu vergessen das man auf einer Insel lebt von der man nicht so einfach weg
kann. Dazwischen die Touristen, die in die alten Kolionalstädte strömen, die Strände
mit den 5-Sterne Resorts überschwemmen und den Einheimischen (wenn sie denn
Kontakt haben) sagen, dass sie im Paradies leben. Die sind meist anderer Meinung,
haben so banale Träume wie einen freien Internet Zugang oder einmal im Leben
Schnee sehen. Das Land hat einen ganz eigenen Charme, teilweise stehen
geblieben nach der Revolution, zerfallende Häuser, nur mit Einfallsreichtum und
Liebe zusammen gehalten, genau wie die Autos.



Die letzten Tage verbringen wir am Strand in Varadero. Von hier geht der billigste Flug nach
Hause und man kann super Schnorcheln. Auf dem Weg zum Flughafen werden wir
noch von einem Kanadier gefragt wie Kuba außerhalb von Varadero aussieht und ob
man dort überhaupt reisen kann. Man kann. Sehr gut sogar.

Ein Kubanischer Laden