Kaukasus

Istanbul

Wir sind gut gelandet, Ulrike hat uns im Hostel mit lecker Baklavat empfangen, was wir auf der Terrasse mit Blick auf das nächtliche Istanbul, den Bosporus, genießen.

Am nächsten Tag klappern wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab, blaue Moschee, Aya Sofya, Bosporus, Topkapi Palast, Süleymaniye Moschee und den Bazar...

Und am abend lecker essen gehen und shisha rauchen, so schön ist Urlaub :)

 

Wir schlafen noch eine weitere Nacht in Istanbul, dann schauen wir uns noch die Zisterne an, bevor es mit dem Bus 16 Stunden lang nach Batumi, Georgien geht.

Georgien - schwarzes Meer

Nach einer 20 stündigen Busfahrt kommen wir endlich in Batumi, in Georgien an. Hier gefällt es uns gleich, die Atmosphäre ist super angenehm. Wir lernen die netten Georgier kennen und probieren das leckere Essen. Dann entdecken wir  das schwarze Meer und gehen erst mal baden!!!

Svaneti

Nach einer lustigen Minibusfahrt mit vielen Fotostopps und 2,5 liter georgischen Wein, kommen wir in Mestia in der Svaneti Region an.

Wir suchen Pataa ( Bekannter von Bekanntem von Bekanntem), landen zuerst beim falschen, bevor wir ihn finden. Wir beschließen noch heute los zugehen und lassen uns in ein Dorf fahren, von wo aus wir 2 Tage zurück nach Mestia laufen möchten. Am Morgen sehen wir zum ersten mal die traumhaft schöne Landschaft, unter uns eine Ruinenstadt. Wir laufen durch die idyllische Berglandschaft, bestückt mit allerlei Tieren und zelten dann an einem Bach am Hang mit Aussicht auf die gegenüberliegenden Berge und Gletscher.

Den darauf folgenden Tag starten wir früh. Im Tal durchqueren wir einige kleine Dörfer, die mit den für die Region bekannten Türmen eine wunderschöne Kulisse hergibt.

Wir steigen, nach langen Mittagspause mit Würstchen und Kaffee und atemberaubende Sicht, ins Tal nach Mestia ab. Abends um halb sechs kommen wir wieder bei Pataa an.

Tbilisi

Nach einigen Stunden Fahrt in mehreren Marshrutkas kommen wir nachmittags in der Hauptstadt von Georgien an. Mit der Metro geht es noch in die Altstadt, wo wir ein kleines Guesthouse von Georgi finden. Es ist eigentlich ein kleines Appartement, das wir ganz für uns haben. Die Mutter von Georgi wäscht unsere Wäsche, was mal wieder dringend nötig war ;) Am Abend lassen wir uns von Tschabuka abholen, einem Freund von Freunden. Er lädt uns in ein schickes Restaurant ein indem wir jede Menge leckere Khinkali  essen. Das sind mit Fleisch gefüllte dumplings, die man mit der Hand isst. Dazu trinken wir georgisches Bier und plaudern über Georgien und ihre Kultur und Politik.

Am nächsten Tag schauen wir uns Tbilisi an, ein paar Kirchen,  kleine süße Gassen und genießen die Aussicht über die Stadt von der Festung aus. Und da wir immer noch nicht genug davon haben geht's am abend dann nochmal lecker Khinkali essen.

 
 

Kazbegi

Mit einer Marshrutka geht es seeeehr langsam Richtung Kazbegi, in die Berge. Unser Fahrer fährt übervorsichtig die Serpentinen hoch... Wir halten noch an einer alten Festung mit Kirche an einem Stausee und an einem Panorama Punkt, hier ist es gleich viel touristischer. In Kazbegi angekommen genießen wir die Aussicht auf den Kazbeg, mit Chacha (selbstgebrannter Schnaps aus den Weintrauben-Resten) von unserem süßen Guesthouse aus

Am nächsten Morgen machen wir uns auf zur Kirche. 400 Höhenmeter geht es steil bergauf und oben werden wir mit einer schönen Aussicht belohnt, nur leider versteckt sich der Kazbeg immer etwas hinter Wolken. Abends essen wir nochmal georgisch, mit Käse gefülltes Brot und Schaschlik Spieße.

Aserbaidschan - Auf dem Weg nach Baku

Über Tbilisi reisen wir in Aserbaidschan ein (Grenze: red bridge). Unser Visum haben wir ja schon teuer in Deutschland geholt und so ist es an der Grenze auch kein Problem, wir bekommen unseren Stempel. Wir überlegen lange was unser nächstes Ziel sein soll, doch alles scheint zu kompliziert und so fahren wir letztendlich doch mit dem Bus direkt nach Baku. Auf der Busfahrt werden wir immer wieder auseinander gesetzt, weil die Frauen nicht neben Männer sitzen wollen. Dies und ein Militärkonvoit aus militärischen Fahrzeugen und mimdestens 5000 Mann sind unser erster Eindruck von Aserbaidschan. Landschaften aus Halbwüsten, kleine Häuser mit vertieften Dächern und wieder ewig lange Halbwüste streifen am Busfenster vorbei. In Baku angekommen sind wir nur noch am staunen. Im Gegensatz zum Rest des Landes ist hier alles sauber, voll gestellt mit hohen modernen Häusern und die Straßen sind überfüllt mit den fettesten Autos überhaupt. Kontrast pur. Abends nisten wir uns in einem drei-bett-Zimmer in einem Hotel ein. Billig ist hier in Baku nichts...

Baku

Am nächsten Morgen erkunden wir bei gefühlten 40°+ die Stadt. Über den Bulvar (Strandpromenade) entlang am kaspischen Meer (!!) schlendern wir in die Altstadt. Die Sehenswürdigkeiten kosten immer 2 Manat (1,70€). Jedes Museum ist sehr schön hergerichtet; interaktiv und mit 3D Animationen. Wir schauen uns einen alten Turm an, von dort hat man eine schöne Aussicht über Baku. In einem Palast ist auch noch ein gutes Museum drin, ja das können sie hier gut. Die Altstadt ist richtig schön, süße Gassen, alte Häuser, Orient-Teppiche über all.

 

 

Felsenmalerei und Matschvulkane

Mit dem Taxi geht es aus Baku raus, vorbei an jede Menge Raffinerien und Ölpumpen. In Qobustan bewundern wir zuerst wieder ein ziemlich gutes Museum und dann die Felsmalereien. Wir sind fast die einzigen Touris... Die Felsmalereien sind größer, als wir sie uns vorgestellt hatten. Unser Fahrer warnt uns vor Schlangen... Und  Wölfe gibt es auch. Wir sind gerade froh, dass wir nicht einfach irgendwo wild gecampt haben.

 

Weiter geht's zu den blubbernden Matschvulkanen. Die sind leider gerade im Sommer nicht so groß. Aber sie machen lustige Geräusche...

Letzter Tag in Baku...

Heute treffen wir uns mit einem aserbaidschanischen Pärchen, die beide ein paar Jahre in Deutschland gelebt haben. Sie, Azru, hat uns auf der Straße deutsch reden hören und angesprochen. Wir lassen uns von ihnen Baku zeigen, schlendern über den Bulvar und fahren mit dem umsonst funicular ein bisschen den Hügel hoch, von wo aus wir eine schöne Aussicht über die Stadt genießen. Wir reden über Politik, das Leben in Aserbaidschan und in Deutschland und gehen am Abend noch gemeinsam essen, sehr lecker! Ein wunderschöner Abschluss unserer Reise, dank Azru und ihrem Mann, danke!!!
Nun geht es wieder heim.
Ahhh da ist doch unser Taxifahrer eine Stunde zu früh! Na gut, dann ab zum Flughafen!!! Byebye Aserbaidschan, byebye Reisezeit!

Gut gelandet...

... sind wir alle, Ulrike in Berlin und Matthias und Isy in Stuttgart. Schöne Reise, nun hat uns Deutschland wieder.